Das Gesamtkunstwerk
Techno, vielmehr die Partys, bestehen nicht nur aus Bass und Drums, wobei die Musik eigentlich das ausschlaggebende Kriterium ist, sondern vielmehr aus einem einzigartigen Gesamtkunstwerk. Die richtige Mischung aus Rhythmus, Sound und Licht bestimmen die Stimmung des Publikums.
So sollte es zumindest sein! Auf großen Raves wird das Gesamtkunstwerk allerding oftmals durch einen Ecstasy-Rausch getrübt, was zu einer negativen Verbindung von Techno mit dem Konsum von Drogen führte. Diesen “Ruf” muss die Szene erst einmal wieder los werden und sie ist auf dem besten Weg dort hin.
Vielleicht waren es auch nur Neider, denen die Techno-Szene ihren angeschlagenen Ruf zu verdanken hat. Eine Raving-Society, die nach eigenen Regeln und Strukturen lebt, dabei immer perfekt gestylt und in Locations vertreten, die ihresgleichen suchen, das macht schnell neidisch.
Das Phänomen dieser Partykultur und ihren gigantisch vielen Anhängern ist dabei vergleichbar mit der Hippie-Bewegung der 60er Jahre. Die Techno-Begeisterten sind in sämtlichen Bevölkerungsschichten zu finden, vom Schüler bis zum Banker ist so ziemlich alles vertreten.
Was die gesamte Szene jedoch verbindet ist die Lust am “Abfeiern” - und das mit Stil. Dazu gehört eine spezifische Kleiderordnung und ein gewisses Wertesystem. Toleranz und Offenheit macht dabei keinen Hehl aus der sozialen Herkunft oder dem persönlichen Lebensstil - “gut drauf sein” ist alles!
