Wie schwer ist es, einen Hit zu landen?

Welche Musikrichtung bei der Hitsuche angestrebt wird, hängt natürlich vom eigenen Geschmack ab. Wie schwer es allerdings ist, eine eigene Single herauszubringen, die dann auch noch irgendwann in den Charts landet, wird spätestens in Zeiten von DSDS klar.

Ob Sieger oder nicht, um sich im Musikgenre zu etablieren, gehört eine ordentliche Portion Ehrgeiz dazu, nicht umsonst verschwinden neue Interpreten relativ schnell wieder von der Bildfläche. Die Kunst ist es, Musik zu machen, die im Ohr bleibt und bei den Fans ankommt und das nicht nur einmal, sondern über einen längeren Zeitraum.

Neben der eigentlichen Musik gehört natürlich auch die richtige Promotion zum angestrebten Erfolg. Wer sich bereits durch Live-Auftritte einen Namen rund um seine Heimatstadt oder gar überregional gemacht hat, hat sicherlich größere Erfolgschancen entdeckt zu werden. Einfach mal ein Liedchen aus dem Ärmel zu zaubern, dieses auf eine CD zu bringen und zu vermarkten, ist sicherlich ein schwieriges Unterfangen und schon zu Beginn zum Scheitern verurteilt.

Wer jedoch das Glück hat, bei seinen Auftritten entdeckt zu werden und mit der Unterstützung durch ein Plattenlabel rechnen kann, für den weiten sich die Erfolgsaussichten immens. Vor dem „berühmt“ werden kommt jedoch das „bekannt“ werden. Hier stehen im Vordergrund zahlreiche Gigs und eine gute Pressearbeit, wer nicht wirbt, stirbt schnell.

Und nicht zuletzt gehört eine große Portion Geduld und Ausdauer in das ganze Unterfangen, wobei das Primärziel nicht das „berühmt werden“ sein sollte. Sicherlich hatte Dr. Motte wohl auch nicht bei seinem ersten Song die Zielsetzung, so populär zu werden und als Ikon der Technobewegung zu fungieren. Über Erfolg und Misserfolg entscheidet einzig und allein das Publikum.

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